Der Dome ist die „Frontscheibe“ – hier sind Dichtung, Passung und Tau-Management entscheidend.
🏗️ Gehäuse
Das Case ist so ausgelegt, dass Raspberry Pi, Kamera, PoE, Lüfter, Relais und Sensorik sauber montiert werden können – und die Verkabelung nachvollziehbar bleibt.
Tipp: Erst als Prototyp offen testen, dann ins Case setzen.
Für gute Bilder brauchst du: klare Kuppel, saubere Dichtung und möglichst wenig Beschlag/Tau. Das erreichst du mit passendem O-Ring und Heizung.
Dichtheit + Tau-Reduktion = Stabiler Betrieb
Acryl-Dome + O-Ring
Achte auf eine saubere Passung, gleichmäßigen Druck auf den O-Ring und eine glatte Anlagefläche. Eine kleine Undichtigkeit sorgt schnell für Feuchte im Inneren.
Tau/ Beschlag reduzieren
Ein Heizring oder 12V-Widerstände helfen gegen Beschlag. Wichtig: mit Relais schalten und sauber verkabeln.
Wenn du Beschlag siehst: prüfe zuerst O-Ring/Passung und ob die Heizung korrekt schaltet.
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3D-Druck Hinweise
Alle Gehäuseteile werden in ASA oder PETG gedruckt. PETG ist möglich, ASA ist für Outdoor-Betrieb meist die bessere Wahl.
ASA (empfohlen)
ASA ist UV-beständig und temperaturstabiler – ideal für dauerhaften Außeneinsatz (Sonne, Frost, Sommerhitze).
PETG (möglich)
PETG lässt sich einfacher drucken und ist robust. Für Outdoor geht PETG, kann aber bei starker UV-/Wärmebelastung schneller altern.
Tipp: Drucke kritische Außenteile bevorzugt in ASA. Für Testdrucke und Innenkomponenten ist PETG oft ausreichend.
Demonstrator: Prototyp-Aufbau zum Testen von Verkabelung, Sensoren und Raspberry Pi.
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Aufbau-Dokumentation (PDF)
Für die Version V006 steht eine ausführliche Aufbau- und Montageanleitung als PDF zur Verfügung. Die Dokumentation beschreibt den mechanischen Aufbau, die Positionierung der Komponenten und wichtige Hinweise aus der Praxis.